Bewässerungscomputer fürs Tropfsystem: Drei Modelle, zwei Wochen Urlaub, kein verdorrtes Beet
| Kandidat | Preisspanne | Wertung | Stärke | Bezugsquelle |
|---|---|---|---|---|
| Gardena Bewässerungscomputer Flex | 75–95 € | 8.5 | Die Programmierung ist nach fünf Minuten gelernt, ohne ins Handbuch zu schauen — selten be | Amazon[Werbung] |
| Kärcher SensoTimer ST 6 Duo | 130–160 € | 8.3 | Zwei separate Stränge sind im Mischgarten Gold wert — das Tomatenbeet braucht andere Inter | Amazon[Werbung] |
| Hozelock Cloud Controller AC1 | 95–125 € | 8.4 | Steuerung vom Urlaub aus per App funktioniert tatsächlich — ich habe vom Strand bei Rügen | Amazon[Werbung] |
Der entscheidende Test eines Bewässerungscomputers passiert nicht im April, wenn die Akkus frisch sind. Er passiert im August, wenn die Batterie schwach wird, der Solenoid in der Hitze klemmt und niemand zu Hause ist, der rechtzeitig nachschaut. Drei Modelle laufen seit der vorletzten Saison parallel an meinem Tropfschlauch-Strang.
Gardena Bewässerungscomputer Flex
Das Standardgerät der Mittelklasse: ein Ausgang, sechs Bewässerungspläne pro Tag, manueller Override per Knopfdruck, batteriebetrieben (2× AAA). Display klein, aber bei normalem Tageslicht gut ablesbar.
- Die Programmierung ist nach fünf Minuten gelernt, ohne ins Handbuch zu schauen — selten bei Gartengeräten
- Solenoid arbeitet zuverlässig, auch nach zwei kompletten Saisons ohne Wartung
- Batterien halten von April bis Oktober
- Der Frost-Schutz-Hinweis schaltet bei Temperaturen unter 4°C automatisch aus
- Nur ein Ausgang, wer Vorder- und Hintergarten trennen will, braucht zwei Geräte
- Das Display erlischt bei direkter Sonne nach 30 Minuten und muss zum Ablesen mit dem Schatten der Hand abgedeckt werden
Kärcher SensoTimer ST 6 Duo
Zwei Ausgänge, Bodensensor im Lieferumfang, drei Programme pro Ausgang, ebenfalls batteriebetrieben (4× AA). Konzipiert für Anwender, die mehrere Beete unabhängig versorgen wollen.
- Zwei separate Stränge sind im Mischgarten Gold wert — das Tomatenbeet braucht andere Intervalle als das Stauden-Bett
- Der Bodensensor übersteuert programmierte Bewässerungen, wenn der Boden noch feucht ist
- Nach einem Regennachmittag spart das Wasser
- Robustes Gehäuse, etwas wertiger als die Plastikoptik bei Gardena
- Die Programmierung über das verschachtelte Menü ist anstrengender, ich habe das Handbuch dreimal gebraucht
- Der Bodensensor reagiert auf Mulchschichten manchmal träge und meldet noch „feucht“, wenn die Pflanze schon hängt
Hozelock Cloud Controller AC1
Per WLAN steuerbar über die Hozelock-App, ein Ausgang, Cloud-Anbindung. Stromversorgung über Steckernetzteil oder vier Mignon-Zellen.
- Steuerung vom Urlaub aus per App funktioniert tatsächlich — ich habe vom Strand bei Rügen das Tomatenbeet zwei Minuten länger laufen lassen, als der Wetterbericht 31°C meldete
- Wetter-Anbindung schaltet bei prognostiziertem Regen automatisch aus
- Sehr komfortabel
- WLAN-Empfang am Schuppen war bei mir am Rand der Reichweite — ein zusätzlicher Repeater wurde nötig
- Bei App-Updates kam es mehrfach zu Verbindungsabbrüchen
- Die Abhängigkeit vom Hersteller-Cloud-Dienst ist langfristig ein Risiko
Was Leserinnen und Leser fragen
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